Arbeitskreis Neuro-Urologie
Struktur und Historie
Der Arbeitskreis Neuro-Urologie ging aus dem AK Urologische Rehabilitation Querschnittgelähmter hervor.
Der Arbeitskreis Neuro-Urologie der DMGP ist ein berufsgruppenübergreifender Arbeitskreis im Rahmen der DMGP. Ordentliche Mitglieder des Arbeitskreises können Urologen und andere Fachärzte werden, die Patienten mit neuro-urologischen Störungen, insbesondere bei Querschnittlähmung schwerpunktmäßig betreuen. Daneben können auch Angehörige anderer Berufsgruppen (z.B. aus der Pflege oder den Therapiebereichen) Mitglied des Arbeitskreises Neuro-Urologie werden. Insbesondere werden Urotherapeuten ermutigt, Mitglied des Arbeitskreises zu werden.
Es wird angestrebt, dass jedes Zentrum in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch mindestens einen Mitarbeiter vertreten wird.
Ziel des Arbeitskreises ist die qualitätsgesicherte neuro-urologische Versorgung von Patienten mit neurogener Dysfunktion des unteren Harntraktes, neurogenen Sexual- und Darmfunktions-störungen, insbesondere nach Rückenmarkläsionen. Der Arbeitskreis arbeitet an der Erstellung von Leitlinien, Empfehlungen und Stellungnahmen mit. Zu diesem und weiteren Zwecken können auf Beschluss des Vorstandes Arbeitsgruppen eingerichtet werden.
In den Arbeitsgruppen können Nichtmitglieder des AK als Gäste und Experten mitarbeiten. Der Arbeitskreis öffnet sich Kollegen und Einrichtungen, in/bei denen Patienten mit neurogenen Störungen des unteren Harntraktes, des Darmes und der Sexualfunktionen regelmäßig behandelt werden.
Voraussetzung für eine Mitgliedschaft im AK Neuro-Urologie der DMGP ist die Mitgliedschaft in der DMGP. Sitzungen des Arbeitskreises Neuro-Urologie der DMGP finden jeweils zu Jahrestagungen der DMGP statt. Unabhängig davon kann der AK Neuro-Urologie bei Notwendigkeit weitere Tagungen anberaumen und durchführen.



